Unsere Hündin Ambra

Über mich
Ich heiße Ambra, habe derzeit eine Schulterhöhe von 54 cm und wiege 20 kg. Ich bin eine zierliche Hündin, ein bunter Mix aus vielen Rassen. Mein Kurzhaarfell ist braun meliert und ich habe eine wunderschöne Gesichtsmaske.

Meine Vorgeschichte
Ich wurde am 27.03.2016 in Rumänien geboren und am 10.07.2016 bei einer Tierschützerin in Constanta im zarten Alter von 4 Monaten am Katzengehege ausgesetzt. Durch Vermittlung einer Tierschutzorganisation wurde für mich schnell eine Pflegestelle gefunden. Am 11.08.2016 machte ich mich auf eine über 2.200 km lange Reise nach Deutschland, wo ich schon sehnsüchtig von meiner Pflegestelle erwartet wurde.

In Altena habe ich es supertoll getroffen: Mein Pflegefrauchen ist nämlich unter anderem mit Leib und Seele Hundetrainerin. Ich wurde bei ihr daheim sofort vom vierköpfigen Hunderudel aufgenommen. Menschenbezogen bin ich von Natur aus und hündisch beherrschte ich nach kurzer Zeit schon perfekt. Ich werde gut sozialisiert und meine Grenzen zeigt man mir liebevoll und konsequent auf. Ich bin begeisterungsfähig, intelligent, lernbegierig, neugierig und selbstverständlich stubenrein!

Am 29.08.2016 bekam ich abends in Altena Besuch von zwei Interessenten zum ersten Kennenlernen. Das war vielleicht spannend und aufregend auf allen Seiten. Ich bezauberte, spielte und schmuste mit denen - der Funke sprang sofort über.

Mein Rudel und ich 

Nach mehreren Folgebesuchen, Probewohnen und dem Einverständnis der Tierschutzorganisation und allen Beteiligten steht fest: Ab dem 14.09.2016 ziehe ich nach Schwerte-Westhofen. Hurra, ich habe jetzt ein neues zu Hause mit einem Garten ganz für mich allein! Ich bin ein ungeschliffener Diamant, ein kleines, aufmerksames Schlitzohr mit Flausen im Kopf – typisch Junghund eben! Ausgeruht und Akku geladen – zeig mir die Welt – was geht ab? 


Apropos Bleib: Warum lassen mich Herrchen und Frauchen allein? Hey! Ich bekomme einen Kauknochen. Toll! Hallo! Wo wollt Ihr denn ohne mich hin? Was heißt hier: Hundefutter verdienen, bis heute Mittag? Wann kommt Ihr zurück? Wartet doch auf mich – nehmt mich bitte mit!


Warum heißt es denn nicht Bleib, wenn ich mich nachts in Euer Bett schleiche, sondern Runter? Klar, mein Körbchen steht auch im Schlafzimmer. Aber nichts ist schöner, als eine Nase voll Menschengeruch und eine Mütze voll Schlaf auf dem Kopfkissen oder in der Besucherritze. Hier lässt es sich bequem und lang ausgestreckt prima tiefentspannt schlafen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mit mir jemals ein Bettverbot für Hunde vereinbart worden ist! Okay, ich versuche jetzt in meinem Körbchen einzuschlafen. Dann wecke ich Euch eben morgen früh mit meiner feuchten Hundeschnauze!


Ambra, unsere Wundertüte
In der Welpenzeit hatte Ambra Ideen, auf die wir nie im Leben gekommen wären. Nie hätten wir gedacht, dass uns ein junger Hund derart auf Trab halten kann. Nun haben wir ist eine aktive, freundliche und verschmuste Hündin, die sich sogar mit intensiven Kuschel- und Massageeinheiten in Tiefschlaf versetzen lässt.

Ambra hat noch immer Flausen im Kopf und trifft gern Entscheidungen, die sich nicht zwingend mit unseren decken. Ein ungestümer Welpe hat sich in ein selbstbewusstes Mädchen verwandelt. Ambra hat nicht nur unsere Herzen im Sturm erobert, sie hat uns für immer gefangen genommen. Seit wir Ambra haben, kommt keine Langeweile mehr auf und zu lachen gibt es auch immer etwas!

Spaziergänge und Spielrunden mit anderen Hunden powern Ambra noch lange nicht aus. Das alles allein ist viel zu langweilig! Feld-, Wald- und Wiesen-Agility – super! Kopf- und Nasenarbeit sind das A und O. Apportier- und Suchspiele fordern unser Mädchen und ermüden es eher als lange Wanderungen.

Aus einem kecken Wildfang ist ein selbstbewusster, agiler und leicht zu motivierender Hund geworden. Mit Artgenossen ist Ambra meistens verträglich. Auf Menschen geht sie freudestrahlend und schwanzwedelnd zu, oftmals mit der umgehenden Aufforderung verbunden, sie doch bitte zu streicheln. Daheim kann Ambra von Schmuseeinheiten und körperlicher Nähe gar nicht genug bekommen.


Wie viel Fremdsprache versteht mein Hund?
Hier nun eine Auswahl der deutschen Laut- und Sichtzeichen. Ich selbst würde schon am Übersetzen der Begriffe in eine mir fremde Sprache kläglich scheitern!

Abmarsch! Ambra, nach Hause? (Rhetorische Frage. Ambra ist noch lange nicht ausgepowert.) Apport! Aus! (Ambra soll etwas loslassen.) Bleib! Bye-bye (Ambra muss allein bleiben)! Futter/Hundekuchen/Leckerchen? (Ambra rennt in die Küche/zum Napf und lässt es sich schmecken.) Fuß! Gassi/Spazieren gehen! Gib Pfote! Hier! Hopp! Ins Körbchen! Komm! Langsam! Lass es! Lauf! Okay! Platz! Hundepfeife! (Ambra eilt herbei.) Raus! Ruhig sein! (Ambra ist aufgedreht und soll sich beruhigen.) Runter vom Bett/Sofa! Schau zu mir! (Aufmerksamkeitsübung) Leave it!/Nu! (Abbruchsignale) Sitz! Steh! Such! Trink Wasser! Warte! Wo ist dein Knochen/Spielzeug? (Ambra beginnt zu suchen.) Wo ist die Maus? (Ambra fängt an auf dem Boden zu schnüffeln.)


Meine Hündin ist das erste Mal läufig
Seit dem 22.02.2017 spielen die Hormone verrückt. Ambra – fast ein Jahr alt - vergisst draußen zeitweise ihre gute Erziehung und Leinenführigkeit. Drinnen erscheint sie anhänglicher und fordert viele Streicheleinheiten ein.

Eine spannende und anstrengende Zeit beginnt. Ich als Halter muss in dieser Zeit besonders feinfühlig mit meiner Hündin umgehen, sie sanft und rücksichtsvoll behandeln. Im Gegensatz zu uns Zweibeinern kennen Hunde keine Wechseljahre. Eine Hündin wird bis an ihr Lebensende läufig. 

Nach Rückkehr aus unserem Urlaub bekam Ambra unerwartet Fieber und ihr Allgemeinzustand verschlechterte sich. Es lag eine akute Gebärmutter-Vereiterung vor, sodass wir uns schweren Herzens am 07.06.2017 entschieden haben, Ambra durch unseren Tierarzt kastrieren zu lassen.

Hundeschule & Co.

Welpen-Kurs von September bis Oktober 2016 / Junghunde-Kurs ab November 2016

Spielerisch werden uns beiden Mensch-Hund-Beziehungen und Bindungsaufbau, Umgang mit Alltagssituationen und Umweltreizen, Grunderziehung usw. vermittelt. Die Grundkommandos Sitz, Platz, Komm und Hier beherrsche ich schon recht gut. Mit Bleib kann ich mich noch nicht so recht anfreunden und an meiner Leinenführigkeit müssen wir noch arbeiten. Ich kann es gar nicht erwarten, das Training zu beenden und mit den anderen Welpen auf der Wiese zu toben. Mein neues Frauchen macht nach der Übungsstunde oft einen erschöpften Eindruck. Das verstehe ich überhaupt nicht – Gähn! – muss mich kurz in meinem Körbchen ausruhen!


Ich weiß nicht, was ich von der Junghundeschule halten soll. Was heißt hier, Ambra ist aufgedreht und kommt in die Pubertät? Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar!


Ausbildungstechnisch stehen wir zwar noch am Anfang, aber wir haben in den letzten paar Monaten richtig viel gelernt. Handlungsbedarf besteht noch bei dem gelegentlichen Anspringen, dem häufigen Schnüffeln mit der Nase am Boden und der Leinenführigkeit. Mit Geduld, Gelassenheit und der richtigen Körpersprache werden wir unseren gemeinsamen Alltag als Teamplayer meistern.


Training für Mensch-Hunde-Teams ab März 2017

In den verschiedenen Kursen und Seminaren der Hundeschule Iserlohn bekommen Ambra und ich nicht nur die Grundlagen der Hundeerziehung vermittelt, sondern wir stärken unsere Bindung und werden fit und gelassen für den Alltag. Jeden Samstag geht es mit viel Spaß auf in die nächste Runde, um an lockerer oder ohne Leine Erlerntes zu festigen und Neues kennenzulernen.



Agility
Bei unseren täglichen Spaziergängen bauen wir immer mal wieder Wald- und Wiesen-Agility ein. Umgestürzte Bäume, Wurzeln, Bäche, Steine, Strohballen und Röhren bieten unendliche Möglichkeiten zum Balancieren, Kriechen, Slalom laufen, Springen und Vertiefen von Gehorsamsübungen und Tricks. 

Für das Training im Garten stehen ein selbst gebauter Reifen, ein Slalom-Parcours, ein Tunnel sowie verschieden hohe Hürden zur Verfügung:



Dummytraining
Beim Trainieren mit Futterbeutel in der Gruppe ist es schon vorgekommen, dass Ambra ihre Geduld und Selbstbeherrschung verloren hat und sie futterneidisch ihren Beutel und ihren Bereich verteidigt. Dann ist es mit Erregungs- und Impulskontrolle nicht mehr weit her und auch die „stille Decke“ hilft als Entspannungs- und Rückzugsort nur eingeschränkt.

So wurden wir in der Hundeschule als Beschäftigungsmöglichkeit und artgerechte Auslastung des Hundes auf das Dummytraining aufmerksam gemacht. Nach dem Besuch eines Seminars für Anfänger bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich diese Art der sinnvollen Beschäftigung auf meinen Hund anpassen und wir es einfach „Just for fun“ betreiben werden. 

Grundlagen für das Dummytraining sind Grundgehorsam und Apportieren. Darauf bauen die Disziplinen Einweisen, Markieren, Freiverloren-Suche und das Aufbautraining auf. Das ruhige, zuverlässige und disziplinierte Verhalten des Hundes bei den verschiedenen Übungen – auch unter starker Ablenkung - wird als Steadiness bezeichnet.

Angefangen habe ich mit dem sogenannten Markierapport. Wir üben bei uns daheim im Garten oder im Wald. Entweder lege ich das Dummy sichtbar aus oder ich werfe es, sodass Ambra sich die Flugbahn merken und anstelle des Geruchsinns vornehmlich die Augen nutzen muss.

Beim Einweisen lässt sich Ambra mit dem akustischen Signal „Voran“ und entsprechendem Handzeichen in gerader Linie vorausschicken. Schritt für Schritt tasten wir uns jetzt über das Richtungseinweisen nach rechts oder links (Back/Go) mit Ablenkungen und Verleitdummys weiter vor. Gut funktioniert schon der Rückruf mit der Pfeife und der Stopp-Pfiff. Den Suchen-Pfiff haben wir noch nicht konditioniert, da wir das Training kleinschrittig aufbauen und noch in einem sehr begrenzten Bewegungsradius arbeiten.

Die „Kleine Suche“, bei der der Hund in ein eingegrenztes Suchgebiet geschickt wird, macht Ambra besonders viel Spaß. Dabei ist ihr nicht bekannt, wo genau das Dummy liegt. Mit „Such“ und einer halbkreisförmigen Bewegung der Hand in Richtung des abzusuchenden Gebiets startet Ambra mit der Nase tief am Boden. Sie sucht konzentriert, bis sie das Dummy gefunden hat und bringt es mir zurück. Mein Hund liebt einfach Nasenarbeit über alles!



Freilauf für Hunde

Wir besuchen Hundeauslaufgebiete in der Umgebung, um neue Kontakte zu knüpfen. Was für wunderbare Anblicke, wenn die Hunde nach dem ersten Kennenlernen gemeinsam toben, in vollem Lauf mit gestrecktem Körpern kreuz und quer über die Wiese rennen und sich den Wind um Nasen und Ohren wehen lassen! Ambra lässt sich gut aus der Hundegruppe abrufen. Mit hängender Zunge und blitzenden Augen eilt sie aufmerksam herbei und erhält dafür ihre verdiente Belohnung. Nach einer Stunde ist Ambra ausgepowert und wartet ungeduldig darauf, von Frauchen im Auto nach Hause kutschiert zu werden.



Hundetricks und Doggie fit 
Das ist Gehirnjogging für Mensch und Hund! Dank Clicker und Target Stick lernen wir neue Übungen und Tricks. Ich versuche den Anleitungen zu folgen und entdecke, was alles möglich ist. Das Training vertieft durch die Denksportaufgaben die gemeinsame Beziehungsarbeit. 

Ambra steht für mich dabei im Vordergrund. Dem Hund soll es immer Spaß machen! Was bietet sie mir von sich aus an, worauf wir aufbauen können: Apportieren, Dosen mit Plastikdeckel öffnen, Pfote geben, Schubladen und Türen öffnen oder schließen, Spielzeug aufräumen, Socken verstecken, über etwas springen oder durch etwas hindurch gehen, toter Hund, etc. 

Zu Hause, in Büchern, im Fernsehen oder im Internet finden sich etliche Ideen für neue Kunststücke, die wir auch in unsere Trickkiste legen werden. Was wir schon alles gelernt haben: Acht laufen, Apportieren, Aufräumen, Becher stapeln, Briefträger spielen, Bring (die Hundedecke, Leine, Zeitung etc.), Circle (Ambra läuft einen Kreis), Durch (Ambra läuft durch etwas hindurch oder unter etwas her), durch eine Postkarte gehen, Karten spielen, Elefantentrick, Fang (Leckerchen etc. fangen), Gib Fünf, Gib Zehn, Hände hoch – Peng – toter Hund, Hatschi! (bei Niesen ein Taschentuch aus einer Schachtel bringen), Hinter (Ambra folgt mir im Gänsemarsch), Hopp (Ambra springt durch die Arme, über Hindernisse etc.), Kinn (Ambra legt ihre Nase in meine Handfläche), Kopf schütteln, Krabbeln, Kuckuck, Küsschen geben, Männchen machen, nach links oder rechts wechseln, Maske (Ambra lässt sich bereitwillig den Maulkorb anlegen), Mitte (zwischen meinen Beinen einparken), Nicken, Nimm (etwas ins Maul nehmen und festhalten), On/Off/All (mit den Vorderpfoten auf etwas steigen/mit den Hinterpfoten auf etwas steigen/mit allen Pfoten auf Target), Pfote geben, Pfoten putzen, Pfoten kreuzen (Criss/Cross), Polonaise, Push (z. B. eine Decke ausrollen oder eine Schublade öffnen), Rauf (Ambra geht oder springt auf etwas drauf), Rolle und Purzel, rückwärts einparken (Home/Emoh), Schäm Dich, Schütteln, seitwärts gehen, Slalom durch die Beine vor- und rückwärts, Socken ausziehen, Target (zu bestimmten Bodentargets gehen), Taschendieb (Ambra stiehlt etwas aus der Hosentasche), Tick/Tack (beide stehen auf der Stelle und heben Beine und Pfoten abwechselnd an), Tipp/Tapp (Knie beugen und Ambra legt beide Pfoten an den jeweiligen Oberschenkel) Touch (Hand und Gegenstände berühren), Verbeugen, Vor/Zurück (Ambra geht in die entsprechende Richtung mit), Winken, Yoga (Ambra genießt ihre Massage- und Kuscheleinheiten, Zieh (z. B. eine Karte aus einem Stapel oder an einer Schnur ziehen).

Die Doggie fit-Wendungen Flip, Flop, In, Same, Schrill, Schrull, Out, Togi, U, Way und Weave. Verschiedene Drehungen: Vor und Rückwärts um etwas herumlaufen, Round, Round mit Beindrehung, Round mit Hundeführer-Drehung, Round um Gegenstände herum in beide Richtungen (Rum/Cola), Turn (Drehung im Uhrzeigersinn) und Twist (Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn).


In den Kursen haben wir einfache Dogdance-Choreografien mit Musik und Elementen aus dem Doggie fit und Tricktraining eingeübt. Außerdem trainierten wir die 18 möglichen Fußpositionen mit Hilfe der Dogstepper für Dogdance und Heelwork to music. Ambra lernte neben ihren Vorderpfoten jetzt auch ihre Hinterpfoten einzusetzen. Sie arbeitet jetzt viel konzentrierter und hat ein besseres Körpergefühl entwickelt.




Longieren

Das Longieren ist eine kreative Trainingsform, bei der der Hund ohne Leine um einen herum einen Kreis in verschiedenen Geschwindigkeiten läuft und dabei den Kommandos des Hundeführers folgt. Das Longieren lässt sich wunderbar mit Bodentargets, Hindernissen und Hundetricks kombinieren. Eine gute Möglichkeit, die Distanzarbeit zu verbessern und die Bindung und Kommunikation zwischen Hund und Mensch zu festigen.


Hier ein Ausschnitt unseres Longier-Trainings vom 11. Oktober 2021:



Mantrailing, Nasenarbeit und Suchspiele

Im April 2018 besuchten wir einen Workshop und hatten viel Spaß beim Einstieg in das Mantrailing. Eine tolle Beschäftigung, die den natürlichen Fähigkeiten der Hunde gerecht wird. Ambra wird bei der Suche nach einem versteckten Menschen körperlich und geistig ausgelastet. Wir trafen uns in unregelmäßigen Abständen mit Gleichgesinnten und übten gemeinsam das Trailen, ohne unsere Hunde dabei zu überfordern.


Nach Beginn der Corona-Pandemie mussten wir uns gezwungenermaßen nach einer Alternative umschauen, die wir auch allein gut umsetzen konnten. Seitdem beschäftigen wir uns wieder viel mit Fährten- und Nasenarbeit sowie Suchspielen. 



Obedience und Rally-Obedience
Elemente dieses abwechslungsreichen Hundesports sind Gehorsamsübungen, Apportieren, Distanzkontrolle und Geruchsidentifikation. Mit gegenseitigem Vertrauen baut man ein geduldiges und harmonisches Arbeiten auf - teilweise in wortloser Verständigung. Im Vordergrund steht immer die Freude an der gemeinsamen Zusammenarbeit. Ambra bevorzugt die Übungen von Rally-Obedience. Sie ist hier aufmerksamer und mit viel mehr Spaß bei der Sache. Die Übungen versuche ich gemeinsam mit Ambra zu Hause in unserem Garten zu vertiefen. Das Internet bietet eine Vielzahl an Anleitungen und kreativen Ideen für einen selbst entworfenen Rally-Obedience-Parcours, sodass keine Langeweile aufkommen wird.


Treibball

Bei dieser Hundesportart lernt der Hund erst einen, dann zwei und immer mehr Gymnastikbälle vor sich her zu seinem Menschen und in ein Tor zu schubsen. Oder auch einzelne oder mehrere Bälle auf immer wieder andere Art und Weise erstmal auf Distanz zu umrunden, bevor sie geschoben werden dürfen. Derzeit üben wir im Nahbereich mit einem Gymnastikball und max. 2 – 5 m Abstand zwischen mir und Ambra. Ich versuche ihr spielerisch und mit viel Spaß das Treibball spielen beizubringen.

 

Es gibt viele Basics wie das „Warte“, die Übung „Touch“, die „Anker“-Position (Hund hinter Objekte schicken und dort aufs nächste Signal zu warten), „Rum“ bzw. „Cola“ (sich rechts bzw. links positionieren zu lassen oder Objekte bzw. Bälle später auch zu umrunden), etwas kontinuierlich „Weiter“ zu tun (zu umrunden, weiterzulaufen in verschiedene Richtungen), auf Signal „Stopp“ stehen zu bleiben (da, wo der Hund gerade läuft oder auch mit dem Bälle schieben aufzuhören) und „Push“ (das Bälle schieben generell). 


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